Fahne des Landesverbandes Brandenburg-Berlin der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. geweiht

Rüdersdorf. Am 2. Oktober 2010 wurde im Kulturhaus in Rüdersdorf bei Berlin die neue Fahne des Landesverbandes Brandenburg-Berlin der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. in einer feierlichen Veranstaltung geweiht. Unter den Gästen war auch der Präsident des LBGR, Dr. Klaus Freytag und Dr. Mahmut Kuyumcu, Vorsitzender der Geschäftsführung der LMBV. Auch der Vorsitzende der Bundesknappschaft sowie Vizechef der IGBCE Ulrich Freese ließ es sich nicht nehmen, bei der anschließenden Parade der Bergleute dabei zu sein. An diesem zünftigen Aufmarsch nahmen viele Traditions- und Bergmannsvereine aus den ehemaligen Braunkohle-, Kali- und Uranabbaugebieten Ostdeutschlands teil, darunter Abordnungen aus Senftenberg, Lauchhammer und Sonderhausen. Brandenburg werde am Energiemix aus Braunkohle und erneuerbaren Quellen festhalten, betonte Staatskanzleichef Albrecht Gerber bei dieser Veranstaltung in Rüdersdorf. Er bekräftigte, dass erneuerbare Energien allein derzeit noch nicht ausreichten, um den Energiebedarf des Landes zu decken. „Wer behauptet, dass die Erneuerbaren allein uns schon alsbald versorgen könnten, argumentiert an der Realität vorbei“, wird Gerber zitiert. Er geht davon aus, dass noch Jahrzehnte ein „intelligenter Energiemix“ benötigt werde. Das Land werde einen raschen Ausbau erneuerbarer Energien weiterhin fördern, teilte die Staatskanzlei am Samstag in Potsdam mit. Atomstrom sei kein Thema, wohl aber Braunkohle. „Die Kohle-Ressourcen in Brandenburg sind so groß, dass sie noch lange die Grundversorgung im Land sichern können“, erklärte Gerber bei der Veranstaltung der Bergleute.

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