Sachsen übernimmt von LMBV Naturschutzflächen - Vereinbarung wird am 8. November unterzeichnet

Dresden/Senftenberg. Sachsen wird weitere 850 Hektar des Nationalen Naturerbes (NNE) vom Bund übernehmen. Sachsens Umweltminister Frank Kupfer und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), Dr. Mahmut Kuyumcu, werden dazu am 8. November 2010 in Hoyerswerda eine entsprechende Vereinbarung unterschreiben. Mit der Unterzeichnung werden kurz nach den ersten beiden Vereinbarungen mit dem Bund von Ende August weitere Flächen für den Naturschutz gesichert. Sie sollen nach Beendigung der Bergaufsicht in das Eigentum des Freistaates überführt werden. Die Flächen liegen im Bereich der ehemaligen Tagebaue in Ost- und Nordwestsachsen. Durch Kabinettsbeschluss vom 1. Juni 2010 schloss Sachsen als erstes Bundesland die Verhandlungen mit dem Bund zur Übernahme aller NNE-Flächen auf seinem Territorium erfolgreich ab. Dadurch wurde grünes Licht zur Unterzeichnung der dafür notwendigen vier Rahmenvereinbarungen gegeben. Insgesamt können dadurch rund 3.070 Hektar vom Bund angebotene Flächen in das Eigentum des Freistaates Sachsen übergehen. Noch abzuschließen ist die letzte verbleibende Vereinbarung mit der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) über insgesamt rund 2.000 Hektar.

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