Grundbruch Spreetal: LMBV und SOBA gehen vor die Presse / Bohr-Pontons kommen auf Concordiasee

Senftenberg/Freiberg/Nachterstedt. Am kommenden Dienstieg, den 30.11.2010, treten der SOBA-Präsident Prof. Dr. Schmidt  und LMBV-Chef Dr. Kuyumcu in Freiberg vor die Presse, um zu den Ursachen des Grundbruches im Kippengebiet des ehemaligen Tagebaus Spreetaler Felder am 12. Oktober 2010 zu informieren. Die Bergbausaniererin und die Bergbehörde stellen ab 10:30 Uhr im Dienstgebäude des Sächsischen Oberbergamtes die bisherigen Ermittlungsergebnisse zu dem Grundbruch vor und geben einen Ausblick auf die weitere Sanierungstätigkeit. Ebenfalls am Dienstag wollte die LMBV beginnen, die geplanten Erkundungspontons auf dem Concordiasee am Schadelebener Ufer einzuschwimmen. Dazu sollte der Generalauftragnehmer FUGRO-HGN GmbH auf Basis der am 22.10.2010 erteilten Zulassung der Bergbehörde tätig werden. Die LMBV hat in den zurückliegenden Monaten gemeinsam mit dem interdisziplinären Gutachterteam eine intensive Planungs- und Genehmigungsphase zur seeseitigen Erkundung vorangetrieben. Dazu können nunmehr entsprechend der bei der Bergbehörde eingereichten und vom Landesamt für Geologie und Bergwesen (LAGB)  zugelassenen 113. Ergänzung zum Abschlussbetriebsplan für das Tagebaurestloch Nachterstedt drei hochseetaugliche Pontons auf dem Concordiasee eingeschwommen werden. Diese werden in den folgenden Tagen zu zwei Arbeitsplattformen für Bohrgeräte in der Größe von je 24 mal 12 Meter und zu einer Versorgungseinheit von 12 mal 7 Meter verbunden. Der ursprünglich ins Auge gefasste Termin 30.11.2010 musste aufgrund des Witterungsumschwunges verschoben werden.

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