Mitteldeutsche Bergleute und Sanierer ziehen Bilanz 2010 zum 21. gemeinsamen Barbarafest in Leipzig

Leipzig/Amsdorf/Theißen/Senftenberg. Am 3. Dezember 2010 ehrten in Leipzig rund 500 Bergleute des Braunkohlen- und Sanierungsbergbaus in Mitteldeutschland ihre Schutzpatronin, die Heilige Barbara. Die drei Unternehmen ROMONTA, MIBRAG und LMBV beschäftigen zusammen ca. 3.000 Mitarbeiter im Mitteldeutschen Revier und begehen den Barbaratag bereits zum 21. Mal gemeinsam. Traditionell sind hierzu zahlreiche Gäste aus Politik, Behörden und Wirtschaft geladen. Die Festrede hielt in diesem Jahr der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich. Im Revierbericht wurde deutlich, dass die LMBV auch 2010  Sanierungsfortschritte zu verzeichnen hatte. Für Projekte in ihrer Verantwortung wurden in diesem Jahr fast 145 Millionen Euro investiert, davon 42 Millionen Euro in Mitteldeutschland. Beispiel dafür ist die in den Jahren 2009 und 2010 durchgeführte Ufersicherung am Geiseltalsee. Die Flutung dieses Sees, des größten künstlichen Gewässers Deutschlands, wird im  Jahr 2011 abgeschlossen sein. Im Südraum Leipzig wurde die Anbindung der Restlöcher Hain und Haubitz an die Pleiße hergestellt, um zukünftig überschüssiges Wasser mit guter Qualität ableiten zu können. Auch die Flutung der Seen der LMBV kommt gut voran. Der  Werbeliner See - nördlich von Leipzig - hat durch Fremdflutung Ende April seinen Endwasserstand erreicht. Am Störmthaler See wurde die zweite Einleitstelle in Betrieb genommen. Auch in der Planung sind Fortschritte zu verzeichnen. Am 17. Mai 2010 erhielt die LMBV vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt für das Tagebaurestloch Gröbern den wasserrechtlichen Planfeststellungsbeschluss als Vorraussetzung für die Flutung und Vorflutanbindung.

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