Schaltwarte Espenhain wird von Investor wiederbelebt – Ansiedlungsstandort für Prägepressen von Geiger

Leipzig/Espenhain. 50 Arbeitsplätze sollen bis zum Jahresende 2011 in der Schaltwarte Espenhain entstehen, informierte der Geschäftsführer der Geiger Edelmetalle GmbH Adalbert Geiger kürzlich die Leipziger Volkszeitung. Dabei geht es um die Ansiedlung der Geiger Gruppe mit Prägepressen in dem von der LMBV auf der Fläche des Gewerbe- und Industrieparks Espenhain verkauften Gebäudes. Seit 2006 ist die Geiger Gruppe, die mit Edelmetallen handelt, im nahe gelegenen Güldengossa schon ansässig. Das Schloss dort sei aber für die Visionen des Unternehmens zu klein geworden, wird der Investor zitiert. Der Sitz des Handelsunternehmens soll dort verbleiben, so der Firmenchef gegenüber der Regionalzeitung. Der Edelmetallfachmann A. Geiger ist in Personalunion auch Geschäftsführer der Sachsenerz Bergwerks GmbH, die den Aufschluss von Bergwerken zur Förderung von Nickel, Kobalt und Silbererz vorhat und an drei Stellen im Erzgebirge Erkundungserlaubnisse erwirkt hat. Das zu gewinnende Erz könnte dann ab 2012 in Espenhain aufbereitet und weiterverarbeitet werden. Dazu bietet die 30.000 Quadratmeter große Halle genügend Erweiterungsmöglichkeiten. Geiger habe bereits Aufträge an heimische Unternehmer in Höhe von 3,5 Mio. Euro vergeben, um das Gebäude der Schaltwarte schrittweise auszubauen. Eine neue Betondecke auf 4.000 Quadratmeter für die künftige 1300-Tonnen-Presse wurde bereits eingezogen. Im nächsten Schritt sollen noch 200 Außenfenster eingesetzt und die Außenfassade instand gesetzt werden. Der ursprünglich schon zum Abriss vorgesehene Industriebau habe „ein besonderes Flair“, so A. Geiger. Mehr Infos zum Investor unter http://www.geiger-edelmetalle.de/ oder LVZ vom 12.01.2011

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