Stadt und Bergamt luden zu Versammlungen in Lauchhammer ein - LMBV unterstützte das Forum

Lauchhammer. Am 18.01. und 20.01.2011 hatten die Stadtverwaltung Lauchhammer und das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe zu zwei Einwohnerversammlungen eingeladen, die an rund 150 Eigentümer in Lauchhammer-Nord und an der Külzstraße bzw. Grubenstraße gerichtet waren. Unter dem Thema „Wohnbebauung auf Kippen“ ging es um die Vorstellung von beabsichtigten Untersuchungen in Bereichen des sogenannten Altbergbaus, der nicht mehr unter das BbergG fällt und der beispielsweise auch nicht zum Bestand der LMBV gehören. „Es besteht kein Grund zur Panik, doch Vorsicht ist geboten“, sagte Referatsleiter Dr. Peter Nestler vom Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) Brandenburg in Cottbus. Sachverständige gehen unter Einbeziehung der Geotechnik-Fachleute der LMBV jetzt daran, mögliche Gefahrenzonen zu untersuchen. Geklärt werden sollen dabei die geologischen Verhältnisse von Kippenflächen in Kleinleipisch, in Lauchhammer-West am Restloch 40, am Wehlen- und am Wolschinkateich, zwischen dem Schwermaschinenbau-Unternehmen Takraf Tenova und dem Gewerbestandort des ehemaligen Möbelringes sowie von Grundstücken an der Külzstraße südlich des Hammergrabens. Vor-Ort-Untersuchungen, die über die damit nun beauftragte Projektträgerin LMBV angeschoben werden, sollen zu möglichen Gefahrenpotenzialen Klarheit schaffen, damit die mit Häusern oder anderen Gebäuden bebauten Flächen ggf. gesichert werden können. Die Bürger wurden dabei gebeten, Vermessungsarbeiten, Rammkern-Sondierungen und im Einzelfall auch Bohrungen oder Schürfproben an Fundamenten zuzulassen. www.lbgr.brandenburg.de

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