Vom Bergmann zum Dienstleister - Die Menschen vor Ort an den jungen Bergbaufolgeseen mitnehmen

Senftenberg/Leipzig. Mit zwei Basisvorträgen zu den weiteren Veränderungen der künstlichen Wasserlandschaften in Mitteldeutschland und der Lausitz trug die LMBV zum Gelingen des dritten Seenland-Kongress Beach & Boat Business bei. Während der LMBV-Planungschef für Mitteldeutschland, Bernd-Stephan Tienz, den Fokus u. a. auf die Fortsetzung der Arbeiten zur Flutung des Zwenkauer Sees legte, informierte Rudolf Heine, Leiter Wasserbau Lausitz über noch anstehende Vorhaben zur Mengen- und Güteverbesserung an den Lausitzer Bergbaufolgeseen. Bis 2015 umfasse das Leipziger Neuseenland ca. 175 Quadratkilometer neue Wasserfläche, schaute Dr. Gabriela Lantzsch in die Zukunft. So sei die Bewirtschaftung des Strandes Dreihausen am Seelhausener See ausgeschrieben, am Schladitzer See entstehe ein Biedermeierstrand mit Seerosenbühne, am Zwenkauer See sei viel Platz für Hotellerie und Dienstleistungen. Am Störmthaler See werde die rund 70 Hektar große Magdeborner Halbinsel zum Freizeit- und Wassersportzentrum mit Surfstrand und Marina entwickelt. ". Auf aktives Publikum orientiert sich das Lausitzer Seenland mit einem hervorragend ausgebauten Wegenetz für Radfahrer und Skater, hob Professor Holm Große hervor, Geschäftsführer der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Lausitz e.V. "Immer mehr Investoren und Reiseveranstalter entdecken das Lausitzer Seenland", berichtete Große. "Der Bergmann entwickelt sich zum Dienstleister", meinte Professor Große. "Es geht nicht nur darum, eine hervorragende Infrastruktur zu schaffen. Wir müssen die Menschen dabei mitnehmen", mahnte Dr. Gerhard Gey, Landrat im Landkreis Leipzig.

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