Findlingslabyrinth projektiert - Lausitzer Revier ist nicht nur reich an Braunkohle, auch an Findlingen

Drebkau. Vattenfall plant Findlingspark: Eine große Ansammlung von Findlingen zieht auf einem Feld in Steinitz schon heute die Blicke von Besuchern auf sich. Wenn die Pläne für einen Findlingspark in dem Ort bei Drebkau aufgehen, sollen dort einmal 60.000 steinerne Zeugen von der letzten Eiszeit künden, die vor etwa 10.000 Jahren endete. Das Findlingslabyrinth gehört zueinem Projekt „Touristische Entwicklung des nördlichen Randes des Tagebaus Welzow-Süd“. Bis 2013 soll diese entstehen. Der Steinpark befindet sich am westlichen Ortsrand. Direkt am Radweg von Steinitz nach Domsdorf werden auf dem Gelände bereits 26.000 Findlinge mit einem Gesamtgewicht von 15.000 Tonnen vorgelagert. Die Steine sind auf sechs Hektar Fläche verstreut und stammen aus dem benachbarten Vattenfall-Braunkohletagebau Welzow-Süd. In den vergangenen Jahren beseitigten die Bagger auch einen großen Teil des gut sichtbaren Höhenzuges Steinitzer Alpen. Bis zu 5.000 große Steine haben die Mitarbeiter im Tagebau Welzow-Süd nach Angaben des Bergbauunternehmens Vattenfall Europe pro Monat in Spitzenzeiten gefunden. Gegenwärtig werden für das Findlingslabyrinth konkrete Pläne erarbeitet. Neben der Stadt Drebkau seien Vattenfall Europe sowie das Land Brandenburg finanziell beteiligt. (Quelle: Vattenfall Europe Mining)

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