Arbeitsbesuch von MdL Ralf Holzschuher, SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag, bei der LMBV

Senftenberg. Am 3. März weilte der Abgeordnete Ralf Holzschuher, SPD-Fraktionsvorsitzender im Brandenburger Landtag, zu einem Arbeitsbesuch bei der LMBV. Holzschuher kennt die Lausitz nach eigener Aussage nur von einigen wenigen Privatbesuchen. Dass rund um Senftenberg, Lauchhammer, Großräschen und anderen Kommunen die Braunkohleförderung eine ganze Landschaft umgekrempelt hat, das wusste der Jurist aus Dokumenten, den Medien und den Berichten seiner Abgeordnetenkollegen aus den Kohlegegenden. Weil man die Dimension der Umwälzungen besser aus eigenem Erleben erfassen kann und in den künftigen Finanzgesprächen zur Braunkohlesanierung mit einem ganz anderen Wissen argumentieren kann, hatte die Landtagsabgeordnete Martina Gregor-Ness ihren Kollegen aus der Stadt Brandenburg an der Havel zu einem Arbeitsbesuch in den Süden des Landes eingeladen. Obwohl die zweistündige Befahrung im Geländewagen nur einen kleinen Ausschnitt des Sanierungsbergbaus in der Lausitz näherbringen konnte, zeigte sich Ralf Holzschuher im Anschluss beeindruckt: „Das Geld ist hier gut angelegt“, betonte er auch gegenüber den Medien. Der Landespolitiker nahm nach Potsdam mit, dass in der Lausitz nachhaltig saniert wird, mit dem für die Wirtschaft positiven Effekt, dass mit dem Lausitzer Seenland ein touristisches Ziel entsteht, das europaweit ausstrahlen wird. Die Lausitz braucht dafür auch über das VA IV hinaus, also nach dem Jahr 2012, notwendige Finanzierungssicherheiten, um die bergmännische Sicherheit im ehemaligen Revier herstellen zu können. LMBV-Bereichsleiter Manfred Kolba überzeugte den Landespolitiker von Umfang und Wichtigkeit der noch kommenden Aufgaben. „Das Projekt muss zu Ende geführt werden“, äußerte sich Holzschuher.

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