Mit der Stadtwerke Görlitz AG gibt es eine neue Partnerin für die Bewirtschaftung des Berzdorfer Sees

Görlitz. Im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) ist die Stadtwerke Görlitz AG (SWG) seit diesem Monat für die Bewirtschaftung der Flutungsanlagen am künftigen Berzdorfer See vor den Toren der Neißestadt verantwortlich. Die Stadtwerke hatten sich im Januar an der Ausschreibung der Leistung beteiligt und letztlich den Zuschlag erhalten. Das Vertragsverhältnis zwischen LMBV und SWG besteht bis zum 31. Dezember 2012. Es ist die erste Zusammenarbeit beider Partner. „Das freut uns natürlich“, gesteht der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Görlitz, Matthias Block. Zumal das Projekt wieder dazu beitrage, „unsere regionale Verankerung weiter zu festigen“.  Der zuständige Projektmanager der LMBV, Gerd Richter, unterstrich: „Gemeinsam wollen wir - nach der noch laufenden Reparatur der durch die Flut 2010 in Mitleidenschaft gezogenen Böschungen - in den kommenden Monaten das Flutungsendziel schnellstmöglich erreichen.“ Aufgabe der SWG-Wasserspezialisten ist es in erster Linie, die Flutungsanlagen der Bergbaufolgelandschaft kontinuierlich und störungsfrei zu betreiben.Dazu zählt auch deren Wartung, Pflege und Reparatur. Ebenfalls in die Verantwortung der SWG fallen die Pumpensysteme sowie Mengenmessungen, außerdem der Rückbau nicht mehr benötigter Be- und Entwässerungsanlagen. Der künftig rund 965 Hektar große Berzdorfer See wird seit November 2002 von der LMBV geflutet.

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