Offizieller Baustart für künftige Kanuparkschleuse neben der BAB 38 durch OB und LMBV erfolgt

Leipzig. Im Leipziger Neuseenland wurde am 05.04.2011 ein weiteres Schlüsselprojekt symbolisch in Angriff genommen: der 18-monatige Bau einer Schleuse zwischen dem Markkleeberger und dem Störmthaler See in Projektträgerschaft der LMBV. Markkleebergs Oberbürgermeister Dr. Bernd Klose vollzog einen ersten Baggeraushub. Durch die zu errichtende 40 Meter lange Schleuse an der BAB 38, die bei fünf Meter Innenbreite und 20 Meter Innenlänge künftig vier Meter Höhenunterschied überwinden helfen soll, können künftig Boote von einem See zum anderen gelangen. Die Baukosten betragen voraussichtlich 4,66 Millionen Euro - in einem Verschnitt aus den §§ 2 und 4 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung. Dabei kommen anteilig 4,3 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen; weitere Beiträge leistet der Bund über die Projektträgerin LMBV. „Unter den Anwesenden sind heute viele, die dieses Vorhaben ermöglicht haben“, betonte Hoffmann und bedankte sich unter anderem bei Christian Epperlein vom SMWA, beim vormaligen Präsidenten der Landesdirektion Leipzig, Walter Christian Steinbach, beim Vorsitzenden des Grünen Rings und Leipziger Bürgermeister, Heiko Rosenthal sowie Vertretern der §4-Arbeitgruppe beim Sächsischen Oberbergamt. Hoffmann wünschte der ausführenden Baufirma Heilit Umwelttechnik aus Chemnitz gutes Gelingen. „Bedingt durch eine Klage vor der Vergabekammer gibt es einen geringen Bauverzug“, so Hoffmann. Aber die LMBV ist sich sicher, dass mit Heilit eine leistungsstarke Auftragnehmerin gefunden wurde: „Ich gehe optimistischwerweise von einem Bauende ca. Anfang des zweiten Halbjahres 2012 aus.“ Die Kanuparkschleuse soll nach den bisherigen Plänen spätestens im III. Quartal 2012 fertig sein.

Zurück