Concordiasee: Erster Arbeitsponton hat am 8. April 2011 Sondierungsort mit Schubboot erreicht

Senftenberg/Nachterstedt. Eine der beiden schwimmenden Arbeitsplattformen hat den ersten von den Gutachtern vorgegebenen Sondierungspunkt mit Hilfe eines Schubbootes erreicht. Vor Beginn der eigentlichen Bohrarbeiten von den Pontons aus sollen nahe des Rutschungskessel in den kommenden Tagen zwei tiefe Drucksondierungen durchgeführt werden, die bis auf das Liegende des Tagebaus – den nicht vom Tagebau veränderten Untergrund – abgeteuft werden.  Erst dann folgen in den kommenden Wochen – auch von der zweiten Plattform aus - die eigentlichen Erkundungsbohrungen zu Gewinnung von weiteren Daten. Die Pontonarbeitsmannschaften sind individuell geschult worden und besonderen Sicherheitsanforderungen unterworfen, um Gefährdungen für Leib und Leben zu minimieren. Der Zugang von weiteren nicht autorisierten Personen – auch Medienvertretern – ist auf dem Bergbaufolgesee von den Behörden und Gutachtern (nur) aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres nicht zugelassen worden. Leider musste am 7. April 2011 witterungsbedingt das Einfahren der Arbeitspontons mittels Schubboot zu den ersten Einsatzstellen auf dem Concordiasee durch zu starken Wind von der LMBV abgesagt werden. Bei vorherrschenden Windstärken von 5 bis 6, mitunter über 40 km/h - Windböen dabei unbeachtet - war ein gefahrloses Einmanövrieren der Pontons von der Schadelebener Seite des Bergbaufolgesees nicht möglich und auch eine genaue Positionierung auf den vorgegebenen Sondierungs- bzw. Bohrpunkten ausgeschlossen.

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