LMBV hat vier Stege am Berzdofer See baulich fast fertig gestellt - Schiffsverkehr damit denkbar

Senftenberg/Görlitz. Die LMBV hat vier Stege am Berzdofer See im Auftrag der Anrainer mit Geldern aus dem Bergbausanierungs-§4-Topf weitestgehend fertiggebaut. Insgesamt rund 800.000 Euro haben die vier festen Stege gekostet. Mit den Stegen sind jetzt schon die Voraussetzungen für einen künftigen Fahrgastschiffsverkehr vorbereitet, sagte Hans-Jürgen Zücker, der bei der LMBV unter anderen auch für dieses Projekt zuständig ist. Auch auf vergleichbar großen Bergbaufolgeseen, wie dem Goitzsche-See oder dem Senftenberger See, kreuzen bereits Fahrgastschiffe. Der Wasserspiegel im See muss dafür aber auch noch um die letzten 1,55 Meter ansteigen, die gegenwärtig noch fehlen. Künftig könnte ein privat betriebenes Fahrgastschiff zum Einsatz kommen und an den mit sibirischer Lärche beplankten Stegen anlegen. Nachfragen und Interesse für einen solchen Fahrgastschiff-Verkehr auf dem See gebe es schon, hieß es aus dem Görlitzer Rathaus. Letztlich könne so eine Schiffslinie erfolgreich aber nur privatwirtschaftlich betrieben werden. Auch die kleineren Segelboot-Nutzer sind nicht vergessen. An allen vier Anlegern sind an den Seiten bereits kleinere Dauben eingelassen. An diesen können später weitere Anlegestege für Segelboote nachgerüstet werden. Das sei aber erst möglich, wenn der Wasserspiegel auf seinen Endstand gestiegen sei und die Finanzierung dafür stehe, erklärte Projektmanager Hans-Jürgen Zücker - hier bei einer Besprechung vor dem Anleger bei Beutsch-Ossig - auf Nachfrage.

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