Ausgediente Braunkohlebagger in Ferropolis bilden die Kulisse für Musikevent - 20.000 wollen zum MELT

Leipzig/Ferropolis. Sichere Bergbaufolgelandschaften der LMBV in Sachsen-Anhalt für vielfältige Nutzungen: Die ausgedienten Braunkohlebagger in der Veranstaltungsarena Ferropolis bei Gräfenhainichen im Landkreis Wittenberg bilden die Kulisse für ein besonderes Musikevent. In der Baggerstadt Ferropolis wird am Freitagnachmittag zum 14. Mal ein Indierock- und Elektrofestival "Melt" eröffnet. Das dreitägige Musikfest sei ausverkauft, so die Veranstalter, 20.000 Besucher werden für das Wochenende erwartet. Auf mehreren Bühnen werden bis zum Sonntag zahlreiche  Bands und Solokünstler aus dem In- und Ausland für Stimmung auf den sechs Bühnen sorgen. Angekündigt sind  beispielsweise Beady Eye mit dem früheren Oasis-Sänger Liam Gallagher, Pulp, Editors, Jose Gonzales, Patrick Wolf, Andreas Dorau und The Streets. Außerdem bieten DJs rund um die Uhr Musik zwischen den fünf riesigen Braunkohlebaggern.

"Melt!" wurde 1997 zum ersten Mal veranstaltet. Seit 1999 findet es im früheren LMBV-Tagebaurevier Golpa-Nord statt. Ursprünglich befanden sich an der Stelle des heutigen "Ferropolis" Werkstätten, Energieversorgungs-Einrichtungen und Sozialanlagen des Tagebaues Golpa-Nord. Rund um die Halbinsel entsteht bis voraussichtlich 2013 durch die LMBV der Bergbaufolgesee Gremminer See.

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