LMBV stellt sichere und vielfältig nachnutzbare Bergbaufolgeseen im Leipziger Südraum her

Leipzig. Die LMBV stellt sichere und nachnutzbare Bergbaufolgeseen im Leipziger Südraum her, hat die LMBV kürzlich auf eine Anfrage der BILD Leipzig geantwortet. Rechtliche Grundlagen bilden das Bundesbergbesetz, das Wasserhaushaltsgesetz sowie die jeweiligen Planfeststellungsbeschlüsse zur Herstellung der Bergbaufolgeseen. Der Bergbausanierer ist nicht verpflichtet, in jedem See eine Badewasserqualität zu gewährleisten. Die Verpflichtung der LMBV besteht darin, dass die „neuen Seen“ mit Erreichen des Endwasserstandes eine solche Wasserqualität haben, um das anstehende Überschusswasser in die Vorflut wie Weiße Elster und Pleiße abzuleiten. Die Parameter sind u. a. ein ph-Wert zwischen 6 und 8 sowie ein Eisengehalt von max. 3 mg/l. Dazu wurden und werden die Seen im Südraum von Leipzig unter Nutzung des Sümpfungswassers aus dem MIBRAG-Tagebau Profen gezielt geflutet. Wo das nicht ausreicht, um die Qualität zu sichern, ist eine zusätzliche Wasserbehandlung erforderlich, wie am Bockwitzer und Hainer See, die eine Neutralisation mittels Branntkalk erfahren haben. Gegenwärtig wird auch der Zwenkauer See bis zur Abschluss der Flutung auf diese Art neutralisiert. An die Herstellung der Gewässer schließt sich die Phase der bergbaubedingten wasserwirtschaftlichen Nachsorge an. Berücksichtigung bei der Herstellung der Bergbaufolgeseen finden auch die Belange des Naturschutzes.

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