Sicherung des Restloches Heye 1 in der Ortslage Annahütte der Gemeinde Schipkau kommt voran

Senftenberg/Schipkau/Annahütte. Bei einem Vorort-Termin in Annahütte informierte kürzlich LMBV-Projektmanager Hartmut Rebol den Schipkauer Bürgermeister Prietzel und Ortsvorsteher Horst Pawlik über den Fortgang der Sanierung der Böschungsbereiche und des Umfeldes  der Restlöcher Heye 1, 2, 3 und 5. Der unweit einer historischen Villa der F.C.Th. Heye Braunkohlenwerke in der Ortslage Annahütte der Gemeinde Schipkau gelegene Bahnhofsteich, das Restloch 1 der Tagebaue Heye, hat eine neue Kontur erhalten. Erneut ist damit eine potenzielle Gefahrenstelle im Gebiet der ehemaligen Braunkohlegruben um Annahütte-Poley entschärft. Der rund zwei Quadratkilometer große Restlochkomplex entwickelt sich Schritt für Schritt zur grünen Freizeit-Oase, die das Wohnen in Annahütte weiter aufwertet. Am Bahnhofsteich wurde eine steile und standunsichere Böschung abgeflacht und ein schlammiger Bereich abgedeckt. Mit dem aufsteigenden Grundwasser bestand die Gefahr, dass die vorhandene trockene Kippe durchfeuchtet wird. Diese Massen könnten ins Rutschen kommen, erklärte Projektmanager Rebol die Lage am Bahnhofsteich vor der Sanierung. Der Bahnhofsteich musste großflächig mit Geotextil ausgelegt werden. Darauf kamen zur Befestigung verschiedene Schichten Kies. Die obere Schicht ist zusätzlich mit einer Stubbenhecke belegt worden, die auch vor unbefugtem Befahren schützen soll. Mit Abschluss dieser Sanierungsmassnahmen an den Restlöchern Heye 1, 2, 3 und 5 wird die 20- jährige Sanierungsgeschichte der LMBV in und um Annahütte enden.

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