Schiff soll ab Mitte 2012 auf dem Markkleeberger See unterwegs sein – Nachbarsee soll davon profitieren

Leipzig/Markkleeberg. Die Bewirtschafterin des Markkleeberger Sees, die Entwicklungsgesellschaft für Wohnen und Gewerbe Wachau (EGW) hat im September 2011 nach einer Ausschreibung einen hessischen Unternehmer gewinnen können, eine Personenschifffahrt auf dem Bergbaufolgesee aufzubauen. Den Zuschlag hat nach Angaben der EWG der Reeder Wilfried Meyer bekommen, der auf dem Eder- und dem Ratzeburger See bereits Fahrgastschiffe betreibt. Bereits Mitte 2012, so dass Ziel der EWG, soll ein Fahrgastschiff auf dem Markkleeberger See unterwegs sein. An der Markkleeberger Seepromenade soll künftig eine der beiden Anlegestellen sein. Dort soll auch ein Betriebsgebäude der Reederei entstehen. Eine zweite Anlegestelle ist an der Auenhainer Bucht angedacht. Weitere Unternehmen sollen auf dem See nicht zum Zuge kommen, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen.

Dies ist in enger Abstimmung mit Großpösna vorbereitet worden. Über die künftige und noch im Bau befindliche Schleuse kann mittelfristig auch der benachbarte Störmthaler See hinsichtlich der Personenschifffahrt von der Reederei Meyer mit versorgt werden. Dazu sollen Anlegestellen in Güldengossa, Störmthal und am Kanal geplant und umgesetzt werden. Zusätzlich hat die Gemeinde Großpösna vor, weitere Anleger im Hafen bzw. an der Halbinsel und eine Helling als Basis für eine Slipanlage an der Magdeborner Halbinsel zu bauen. Noch fehlen dem - bereits zu über 90 Prozent gefluteten - Störmthaler Bergbaufolgesee der LMBV knapp zwei Meter bis zum Endwasserstand.

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