LMBV-Flutung des Partwitzer Sees läuft gesteuert über Barbarakanal - Winterruhe am Geierswalder See

Senftenberg. LMBV-Flutungs-Schwerpunkt im Lausitzer Seenland wird 2012 das Restloch Skado, der Partwitzer See im Kreis Bautzen sein. Ziel der "Seenmacher" von der LMBV ist es, im Jahr 2012 den unteren Zielwasserstand im Partwitzer See von 100 m NHN „anzufahren“. Dazu wird bereits seit den Weihnachtstagen 2011 Wasser aus dem Geierswalder See übergeleitet. Damit wird der Pegel von gegenwärtig rund 98 m NHN um weitere zwei Meter im Partwitzer See ansteigen. Dies hat anderseits auch den Hintergrund, für den Schleusenbau im Überleiter 12 sowie weitere Folgearbeiten einen vorübergehenden Grenzwasserstand von 99,7 m NHN im Geierswalder See zu halten. Am Geierswalder See herrscht zurzeit Winterruhe. Die Bauvorhaben eines privaten Investors am Uferbereich nehmen aber weiter sichtbar Gestalt an. Auf der Brandenburger Seite des Seenlandes hat der künftige Großräschener See (Kreis Oberspreewald-Lausitz) weiter Flutungs-Priorität. Angesichts von noch notwendigen Arbeiten am künftigen Überleiter 11 vom Sedlitzer zum Großräschener See sind aber auch hier sehr dosierte Wassergaben notwendig, um temporär Rücksicht auf die geplanten Verdichtungsarbeiten im und am künftigen Kanalbett zu nehmen. Daher wird von der Flutungszentrale Lausitz ein Anstieg von jetzt knapp unter 91 m NHN auf  etwa 93 m NHN als Zwischenwasserstand angestrebt. Dies liegt dann noch rund sieben Meter unter dem endgültig angestrebten Zielwasserstand.

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