Brandenburg bundesweiter Vorreiter bei erneuerbaren Energien – Kippenflächen für Solar und Wind halfen

Potsdam. Brandenburg sei bundesweit Vorreiter bei den erneuerbaren Energien und habe 2008 und 2010 hierfür Preise eingeheimst, informierte das MIL. Wenn das aber so bleiben solle, brauche es mehr Akzeptanz für Windanlagen, Biogasanlagen und Solarparks, betonte Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Wir gehen auf vielen Gebieten neue Wege beim Einsatz erneuerbarer Energien. Von Solarparks in ehemaligen Braunkohletagebauen - im Foto das Solafeld Meuro - über Windkraftanlagen - im Foto der Windpark Klettwitz - in Wäldern bis zu Photovoltaikanlagen für mehr Lärmschutz am Berliner Ring spielt Brandenburg bundesweit eine Vorreiterrolle. Aber Klimaschutz geht alle an. Wenn wir die Energiewende schaffen wollen, müssen alle Partner sich hier weiter anstrengen und Kompromisse suchen. Das gilt für die Politik und die Industrie ebenso wie für die Bürgerinnen und Bürger.“ Das Spektrum der Aktivitäten des Ministeriums für den Klimaschutz ist weit: Für die Nutzung erneuerbarer Energien bedarf es mehr Flächen, z.B. für die Aufstellung von Solarparks. Um mehr Windenergie nutzen zu können und den Abstand zu Siedlungen von etwa 1.000 Metern zu erreichen, sind künftig auch Windanlagen in Wäldern zulässig, wenn die Eigentümer einverstanden und die regionalplanerischen Voraussetzungen gegeben sind. Brandenburg hat die leistungsstärksten Photovoltaikanlagen in ganz Deutschland. Im ehemaligen Braunkohletagebau Meuro stehe der weltweit größte Solarkomplex mit 166 Megawatt. Mit dieser Leistung können rund 40.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Quelle: PM des MIL v. 18.01.2012

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