Winterliche Gefahren auf gefrorenen Bergbaufolgeseen - Verbotemissachten ist lebensgefährlich!

Leipzig. Zusammen mit der Gemeinde Großpösna warnt die LMBV im Rahmen ihrer bergrechtlichen Verantwortung insbesondere dringend vor dem Betreten des teilweise zugefrorenen Störmthaler Sees. Auch wenn ein Ausflug zur VINETA zu Fuß verlockend erscheint – es besteht Lebensgefahr! Der Störmthaler See befindet sich - wie viele andere Bergbaufolgeseen in der Lausitz - noch in der Flutung. Durch die Fremdwasserzuführung können sowohl im Uferbereich als bei den Wasserflächen unvorhersehbare Verhältnisse eintreten. Durch den starken und lang anhaltenden Frost hat sich eine teilweise verschneite Eisfläche gebildet. Diese besitzt jedoch unterschiedliche Stärken, weshalb die Gefahr des Einbrechens auf nicht tragfähigen Schichten droht, eine Rettung ist in diesen Bereichen nicht möglich. Außerdem kann es durch den Wasseranstieg an den Ufern zu Böschungsbrüchen kommen, die in wenigen Sekunden erhebliche Erdmassen- und Wasserbewegungen freisetzen. Es gibt daher keine offizielle Freigabe für das Betreten, Schlittschuhlaufen oder Eishockeyspielen auf dem Störmthaler See. Gleiches gilt für alle zu sanierenden zugefrorenen Bergbaufolgeseen in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bis zur Herstellung der öffentlichen Sicherheit werden auch weiterhin durch die LMBV die entsprechenden Bergbaugebiete mit Verbotsschildern und Absperreinrichtungen versehen. Wir bitten die Bevölkerung, die entsprechenden Hinweise der LMBV zu respektieren und vor allem auf ihre Kinder zu achten! Bei unbefugtem Betreten übernimmt die LMBV keinerlei Haftung für eventuell auftretende Unfälle und Schäden. Die nebenstehenden Fotos zeigen beispielhaft den Geierswalder und den Goitzsche See im Winter 2012.

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