Dritte Fachkonferenz der LMBV in Leipzig war ein Erfolg – Gedankenaustausch zu weiterem Vorgehen

Leipzig. Die Zahl von mehr als 250 Teilnehmern zeugte von großem Interesse der Fachwelt an den LMBV-Flutungsprozessen und der Güteentwicklung der Bergbaufolgeseen im mitteldeutschen Revier. „Mit dieser Wasserkonferenz 2012 informierte die LMBV über den aktuellen Stand der wasserwirtschaftlichen Sanierung, der mit der Unterstützung vieler Partner in Behörden, Industrie und Wissenschaft erreicht werden konnte. Es gilt aber auch, über das noch zu Schaffende zu berichten und das Aufzeigen der Notwendigkeiten, die die Maßnahmen im Grund- und Oberflächenwasser noch erfordern. Deutlich erkennbar ist für uns, dass die Phase der Herstellung der Gewässer durch Flutung ihrem Ende entgegen geht“, erklärte LMBV-Chef Dr. Mahmut Kuyumcu zur Eröffnung. Maßnahmen zur Verbesserung der Beschaffenheit an ausgewählten Bergbaufolgeseen in der Nachsorge werden alle Verantwortlichen in den Unternehmen oder auch der Verwaltung, in den nächsten Jahren verstärkt beschäftigen. Dr. Wolfgang Milch vom MLU berichtete dazu sehr anschaulich aus dem Land Sachsen-Anhalt. Prof. Dr. Martin Socher vom SMUL gab einen breiten Überblich über die Herausforderungen der WRRL in Sachsen. „In den zurückliegenden Jahren hat die LMBV im mitteldeutschen Revier eine Vielzahl von hydrologischen Berechnungen und geotechnischen Gutachten fertiggestellt, die es ihr ermöglicht haben, 17 Beschlüsse durch die verfahrensführenden Behörden zu erlangen. Die Umsetzung der dort festgehaltenen vielen Nebenbestimmungen wird noch viel Kraft und Zeit erfordern“, betonte Dr. Kuyumcu.

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