Vorhaben zur Stadtsicherung Delitzsch gegen Grundwasseranstieg werden planmäßig fortgeführt

Leipzig/Delitzsch. Am Montag, dem 19. März 2012, traf sich der "Vorhabens begleitende Arbeitskreis zur Stadtsicherung Delitzsch gegen die Folgen des Grundwasser-Wiederanstiegs" nach Einstellung der künstlichen Grundwasser-Absenkung in den umliegenden ehemaligen Braunkohlen-Tagebauen zu seiner sechsten Sitzung im Delitzscher Rathaus. Zum Stand der Planung und Realisierung der Gefahrenabwehrmaßnahmen hat der Bergbausanierer LMBV zuletzt im Oktober vergangenen Jahres die Abgeordneten des Stadtrates informiert. Ausgehend von diesem Informationsstand berichteten die Vertreter der LMBV in Anwesenheit von Oberbürgermeister Manfred Wilde sowie Behördenvertretern zum aktuellen Stand der Arbeiten sowie zu deren Fortführung. Nach Fertigstellung des Loberausbaus im Bereich Döbernitz und der Entschlammung des Flusses im anschließenden Ausbauabschnitt 2 im Dezember 2011 hat die LMBV gemeinsam mit der LTV Sachsen an der Sicherung der Nachhaltigkeit der Maßnahmen zur Grundwasserabsenkung durch den weiteren Loberausbau bis Schenkenberg gearbeitet. Ergebnis ist ein Gewässerunterhaltungs-Konzept, das der Landesdirektion Sachsen als zuständige Genehmigungsbehörde noch in dieser Woche zwecks Erteilung der Genehmigung zugeleitet wird. Die erforderliche Überarbeitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für einen weiteren Ausbauabschnitt wurde abgeschlossen. Die daraus resultierenden Planänderungen werden der Landesdirektion Sachsen ebenfalls zur Genehmigung übergeben. Vorausgesetzt, dass die beiden beantragten Genehmigungen bis Mai dieses Jahres vorliegen, kann von einem Ausbaubeginn des Lobers im 2. Bauabschnitt ab September 2012 ausgegangen werden. Diese Arbeiten werden dann voraussichtlich bis Januar 2014 andauern.

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