Lichtkronen für Schiffsröhre des Überleiters 11 zwischen Sedlitzer und Großräschener See aufgesetzt

Senftenberg/Sedlitz. Im und am 186 Meter langen Schiffstunnel zwischen dem Sedlitzer und dem Großräschener See werden derzeit verschiedene Arbeiten durchgeführt. So konnten jetzt die letzten Betonsegmente der Tunnelwand unter der Bahntrasse gegossen werden. In der Nacht zum 4. März 2012 wurden die ersten Lichtkronen für die Schiffsröhre auf der Baustelle angeliefert. Diese konischen Beton-Schornsteine wurden dann per Kran auf das Tunneldach gehievt. Bei 3,50 Metern Durchmesser waren diese Betonteile bis zu 15 Tonnen schwer. Die mit sieben Metern Durchmesser noch größeren Lichtkronen für die Tunnelmitte, die zwischen den Bahngleisen platziert sind, werden dagegen noch vor Ort gegossen werden. "Die brandschutztechnischen Anforderungen sind für den Tunnel gut gelöst worden", stellte der zuständige LMBV-Projektmanager Jan Masnica beim Einbau fest. Auf Grund der Tunnellänge sei es eine Herausforderung für die Planer gewesen, bei einem unerwünschten Brandfall für einen notwendigen Rauchabzug zu sorgen. Die weitere technische Ausrüstung und der begleitende Steg, in dessen Geländer auch Leuchtstelen integriert werden, sollen bis Ende des Jahres hergestellt werden. Der Kippenboden im Baufeld für den Schiffskanal in Richtung Sedlitzer See ist bereits einmal bergtechnisch gesichert worden. "Die Rütteldruck-Verdichtung als erste Etappe ist in der Trasse abgeschlossen", informierte J. Masnica. Nach den Oster-Feiertagen wurde begonnen, das Areal des östlich der Bundesstraße 169 gelegenen Kanalbettes im zweiten Schritt noch mit der Fallplatte zu verdichten, damit dann der Graben für den künftigen schiffbaren Wasserweg ausgehoben werden kann.

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