DEBRIV: Braunkohle wird wertvoller - Vielfalt sichert Versorgung - Braunkohlentag 2012 in Cottbus

Cottbus. Die Bedeutung der Braunkohle für die Sicherheit der Stromversorgung nimmt in Deutschland zu. "Als witterungsunabhängige heimische Energie wird Braunkohle immer wertvoller", erklärte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins, Dr.-Ing. Johannes Lambertz, anlässlich der Eröffnung des Braunkohlentages 2012 in Cottbus. Zwar sei es unter hohen Anstrengungen möglich, die abgängige Leistung der Kernkraftwerke durch den Ausbau erneuerbarer Energien auszugleichen, die witterungsabhängige Einspeisung von Strom aus den Energiequellen Sonne und Wind könne jedoch nicht den gleichen Grad an Versorgungssicherheit gewährleisten. Damit bleiben die verfügbaren Braunkohlen-, Steinkohlen- und Gaskraftwerke für die Gewährleistung der Stromversorgung unverzichtbar. Der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, besucht in diesem Jahr nach 2003 zum zweiten Mal einen Braunkohlentag. Der DEBRIV-Vorstandsvorsitzende hob die Beiträge der Landesregierungen von Brandenburg, Sachsen, Sachsen- Anhalt und Nordrhein-Westfalen zur Entwicklung der Braunkohlenindustrie hervor und dankte dem brandenburgischen Ministerpräsidenten stellvertretend für die Unterstützung durch Politik und Verwaltung. Die mehr als 400 Teilnehmer des diesjährigen Braunkohlentags am 10/11.05.2012 werden in Fachbeiträgen über die Entwicklung des Tagebaus Welzow-Süd im Lausitzer Braunkohlenrevier und dem Potenzial der Braunkohle als Rohstoff für die Chemieindustrie informiert. Außerdem wird über die Arbeit und den Stand der Braunkohlensanierung in den östlichen Bundesländern berichtet. Quelle: PM des DEBRIV vom 10.05.2012

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