Braunkohlesanierung ist gut vorangekommen - LMBV-Bilanzgespräch in Espenhain mit Rückblick auf 2011

Senftenberg/Espenhain. Beim LMBV-Bilanzpressegespräch am 22. Mai 2012 in Espenhain blickte die Geschäftsführung der LMBV zunächst auf das Jahr 2011 zurück. „Die LMBV hat im Jahr 2011 ihre regulären Sanierungsprojekte zur Gestaltung neuer Bergbaufolgelandschaften überwiegend planmäßig vorangebracht und hierfür insgesamt rund 190 Mio. Euro für alle Maßnahmen der Grundsanierung, zur Abwehr von Gefahren aus dem Wiederanstieg des Grundwassers und zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards der Bergbaufolgelandschaft eingesetzt. Das öffentliche Interesse an der planmäßigen Durchführung und dem zeitigen Abschluss von Sanierungsmaßnahmen der LMBV ist weiterhin groß“, betonte LMBV-Chef Prof. Dr. Mahmut Kuyumcu. Zur Gewährleistung der Standsicherheit von gekippten Böschungen gegen Setzungsfließgefahren wurden 2011 beispielsweise Massenverdichtungen mittels Rüttelstopfverdichtung umgesetzt, so u.a. am Silbersee bei Lohsa. „Mit der Braunkohlesanierung konnte bereits viel Vorzeigbares geschaffen werden.“ Dafür stellten der Bund und die Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen auch 2011 ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung. Das Jahresbudget versetzte die LMBV in die Lage, bewährte Sanierungsverfahren zur Entwicklung ökologisch nachhaltiger und wirtschaftlich attraktiver Landschafts-Projekte fortzusetzen. Im Jahr 2011 entfielen auf Brandenburg rund 80 Mio. Euro, auf Sachsen ca. 85 Mio. Euro, auf Sachsen-Anhalt rund 23 Mio. Euro und auf Thüringen rund 2,6 Mio. Euro.

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