Lausitzer Seenland bietet an vielen Stellen schon sichere Bademöglichkeiten - Sanierung läuft noch

Senftenberg. An vielen Stellen - und mindestens an zehn Seen - ist das Baden im Lausitzer Seenland schon sicher möglich. An folgenden im Zuge der Bergbausanierung entstandenen Bergbaufolgeseen bestehen bereits Bademöglichkeiten: Am Südstrand des Geierswalder Sees (verantw. Gem. Elsterheide); an den ausgewiesenen Stränden bei Boxberg, Klitten und Uhyst am Bärwalder See (verantw. Kommune Boxberg); an den Strandabschnitten Dreiweibern (Erweiterung) und Lohsa (Stranderneuerung in 2012) am Dreiweiberner See (verantw. Gemeinde Lohsa); an den Uferbereichen am Gräbendorfer See (verantw. Anlieger-Kommunen); an der Berzdorfer See-Lagune (Kommune Schönau-Berzdorf), seit 2011. Der Halbendorfer See, der Senftenberger See und das Grünewalder Lauch bieten - als Relikte des vormaligen Bergbaus – ebenfalls weitere drei Bademöglichkeiten. Der Hindenberger See ist schon wieder teilweise nutzbar. Hier kennzeichnet eine Bojenkette den jetzt erlaubten sicheren Badebereich. Der Nordstrand und Oststrand des Berzdorfer Sees wird gegenwärtig durch Stadt Görlitz zur Badenutzug vorbereitet. Die LMBV ist grundsätzlich nicht verantwortlich für das „Baden“ als Solches im Seenland. Noch befinden sich einige weitere Gewässer im Flutungsprozess und stehen nach wie vor unter Bergrecht und sind teilweise daher auch noch komplett gesperrt. Dort, wo es bereits sicher ist, wurden im Rahmen von beantragten Zwischennutzungen u.a. auch Badebereiche definiert. Die „Seenmacher“ schaffen nur die Grundlagen.

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