Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg auf Informationstour zu Sanierungsfragen bei LMBV

Cottbus/Senftenberg. Mitglieder des Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg begaben sich 7. Juni 2012 auf eine Informationstour in das Lausitzer Revier, um sich über aktuelle Fragestellungen des Sanierungsbergbaus zu informieren. Dazu wurden insbesondere LMBV-Projekte der Gefahrenabwehr im Zusammenhang mit dem Grundwasserwiederanstieg in der Lausitz angefahren. Diese sogenannten Paragraf-3-Projekte sind Lösungen, die die LMBV im Zusammenhang mit den sich wieder einstellenden vorbergbaulichen Grundwasserständen erarbeitet. Im Land Brandenburg wurden dafür allein 2011 von der LMBV für fast 12 Mio. Euro für Untersuchungen, Planungen und dauerhafte Lösungen umgesetzt. Dies betrifft beispielsweise den begonnenen Einbau von Drainagen und Pumpen zur Sicherung der Wohnbebauung am Pappelweg in Lauchhammer, die Planungen einer Komplexmaßnahme mit Drains zur Wasserableitung in Schwarzheide und den beabsichtigten Bau von Horizontal-Filterbrunnen zur Grundwasserniederhaltung für Bereiche der Stadt Senftenberg. Die Ausschussmitglieder zeigten sich sehr interessiert an den §3-Vorhaben der LMBV, die je zur Hälfte vom Bund und Land finanziert werden. An den ehemaligen Restlöchern Heye bei Annahütte konnte das bisherige Vorgehen der LMBV zur Gefahrenabwehr am Beispiel konkret dargestellt werden. In Lübbenau wurde über Ergebnisse eines Pumpversuches informiert, der zu Vorschlägen zur Abhilfe von nassen Kellern im Stadtgebiet neue Erkenntnisse geliefert hatte. Hier sind jedoch noch keine abschließenden Lösungen auf dem Tisch.

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