20 Jahre Forschungsinstitut für Folgelandschaften - FIB e.V. wichtiger Partner in der Braunkohlesanierung

Finsterwalde/Potsdam. Mit einer Festveranstaltung im Beisein von Brandenburgs Raumordnungsminister Jörg Vogelsänger begeht das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften (FIB e.V.) am 13. Juni 2012 sein 20jähriges Jubiläum. "Die Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen und anwenderorientierten Lösungen für die Bergbaufolgelandschaften machen das FIB zu einem wichtiger Partner in der Braunkohlesanierung", stellt Vogelsänger in seinem Grußwort heraus: "Mit seiner erfolgreichen Arbeit und seiner wissenschaftlichen Kompetenz macht das FIB den Namen der Stadt Finsterwalde weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Der Erhalt des traditionsreichen Forschungsstandorts Finsterwalde und der Aufbau des Forschungsinstitutes für Bergbaufolgelandschaften in den Wendejahren forderte von allen Beteiligten große Anstrengungen, oft auch Entbehrungen mit einem hohen Zeitaufwand." Das Institut wird heute durch Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und mit einem kleineren Betrag durch das sächsische Agrar- und Umweltministerium gefördert. Zu den Forschungsergebnissen gehören die wissenschaftlichen Grundlagen und Konzepte, mit deren Hilfe Rohböden zu ertragssicheren, vielfältig nutzbaren Pflanzenstandorten entwickelt werden können. Oder in den Fragen zum Aufbau und der Entwicklung von Waldökosysteme auf Kippen und Halden. "Etliches gilt es noch zu untersuchen. Hier nenne ich nur das Thema Grundwasserneubildung und Grundwasserqualität. Ein besonderes Problem bildet ja die Oxidation der in Bergbauhalden und -kippen enthaltenen Eisensulfide..." Quelle: PM des MIL vom 12.06.2012

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