LMBV: Kanuparkschleuse nimmt weiter Gestalt an – Flügeltore sind eingebaut

Leipzig. Die für Ende September geplante Fertigstellung der Kanuparkschleuse zwischen dem Markkleeberger und Störmthaler See schreitet planmäßig voran: Nachdem die Betonarbeiten komplett abgeschlossen sind, konnten am 19. Juni 2012 ein Schlagtor im Oberwasser und ein Stemmtor im Unterwasser, bestehend aus zwei Flügeln an der Schleusenkammer, eingebaut werden. Das Schlagtor im Oberwasser hat ein Gewicht von 5,34 Tonnen und ist 4,30 Meter hoch sowie 4,70 Meter breit. Das Stemmtor im Unterwasser hat ein Gewicht von 12,3 Tonnen und jeder Flügel ist 7,60 Meter hoch und 3,00 Meter breit. Installiert wurden sie unter hohem Aufwand durch die Heilit Umwelttechnik GmbH. Später werden die Tore mit Elektrohubzylindern angetrieben und die Kammer wird über seitliche Rohrleitungen befüllt. Neben der Errichtung der Lichtzeichen- und der elektronischen Laufbandanzeige für die Nutzer steht in den nächsten Wochen der Bau der Vorhäfen im Vordergrund. Beidseitig des 40 Meter langen und 5,10 Meter breiten Schleusenbauwerks werden Anleger und Wartestellen errichtet. Der Ausbau der 850 Meter langen Gewässerverbindung zwischen den Seen dient dem Wassertourismus und der Abflussregulierung für den Störmthaler See, der vier Meter höher als der Markkleeberger See liegt.

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