Sicherungsarbeiten am Silbersee vorübergehend unterbrochen – Zu hoher Wasserstand im Gewässer

Senftenberg/Lohsa. Die notwendigen Verdichtungsarbeiten der LMBV  und der von ihr gebundenen Firmen an der gekippten Seite des Altgewässers Silbersees im Auftrag des Freistaates Sachsen kommen kontinuierlich voran - diese ruhen jedoch zurzeit an den Geräten Nord und Mitte. Zuletzt waren zwei Seilbagger mit Stopfverdichtungslanzen bzw. das Gerät Süd mit Greifern zum Auffüllen vor Ort im Einsatz. Erstmals war der  Böschungsbereich am 24.06.2011 durch eine Rutschung im mittleren Abschnitt beschädigt worden war. In diesem Zusammenhang war auch der Rückbau des ehemaligen Bahnhofsgebäudes am Bahndamm erforderlich. Am 08.03.2012 war es bei nachfolgenden Verdichtungsarbeiten am südlichen Rüttelstopf-Gerät auf der abgesperrten Baustelle am Bahndamm zu einer weiteren Rutschung im Vorland des Arbeitsgerätes gekommen. Diese zweite Rutschung hatte eine Rückgriffweite von ca. 200 Metern bei einer Breite von ca. 100 Metern in den zu sichernden Dammabschnitt. Die während der Sicherungsarbeiten aufgetretenen Bruchstellen im Damm wurden und werden seitdem sukzessive mit kiesigen Materialien aufgefüllt und anschließend verdichtet. Ziel ist eine sicher gestaltete und nachnutzbare Kippe und Uferböschung, die später auch wieder die Gleise der Bundesbahn aufnehmen kann. Diese Sanierungsarbeiten werden noch die nächsten Monate andauern. Gegenwärtig sind die Stopfverdichtungs-Arbeiten am Damm vorübergehend ausgesetzt, da der Wasserstand im Silbersee nach den Starkniederschlägen in der 28. Kalenderwoche zu weit angestiegen war und ein gefahrloses Arbeiten nicht mehr gegeben war. Die Verdichtungsarbeiten am Silbersee werden von der LMBV im Auftrage des SOBA koordiniert und von Fachfirmen umgesetzt.

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