Lausitzer Seenland bekommt bis Ende des Jahrzehnts schrittweise zahlreiche schiffbare Verbindungen

Senftenberg. „Zwischen Berlin und Dresden entsteht durch die Flutung früherer Tagebaue eine spektakuläre Wasserwelt mit 23 künstlichen Seen, die eine Landschaft einmaligen Ausmaßes formen,“ hieß es kürzlich in einer Information der Zweckverbände des Lausitzer Seenlandes. In wenigen Jahren werden zehn Bergbaufolgeseen durch schiffbare Kanäle miteinander verbunden sein. Das Lausitzer Seenland ist damit eine Urlaubsregion im Entstehen, die sich immer erkennbarer vom Braunkohlerevier zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas entwickelt. Durch die Nachnutzung, Sicherung, Flutung und Rekultivierung von Braunkohletagebauen sind wichtige Erschließungsarbeiten für diese neue Urlaubsregion geleistet worden. Aus Tagebaurestlöchern entstanden auf Europas größter Landschaftsbaustelle zahlreiche neue Seen. Dafür sind Milliarden Kubikmeter Erde und Wasser bewegt worden. Daraus ergeben sich große Chancen für Investitionen. Besonders interessant ist die Schiffbarkeit. Im nächsten Jahr wird mit der Einweihung des Koschenkanals zwischen Brandenburg und Sachsen der Weg frei für Fahrgastschifffahrt und ausgedehnte Wasserwanderungen. Insgesamt sollen zehn Seen durch befahrbare Kanäle verbunden werden. Foto rechts oben: Blick auf den Überleiter 12 zwischen Senftenberger und Geierswalder See / Foto rechts unten: Blick auf den Überleiter 11 zwischen Großräschener und Sedlitzer See. Stand Juli 2012

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