In Memoriam an die Opfer des Böschungsversagens vom 18.07.2009 - Blumengebinde an Erinnerungsstätte

Nachterstedt. Ehrendes Gedenken durch LMBV-Mitarbeiter am 18.07.2012: Blumengebinde der LMBV wurde an Erinnerungstätte für die drei Opfer der Böschungsbewegung in Nachterstedt niedergelegt. (Siehe auch nebenstehende Fotos.) Zur Unterstützung der von der Böschungsrutschung Betroffenen und zur Sanierung des Concordiasees sowie zur weiteren touristischen Erschließung sind seit dem Unglück erhebliche Mittel geflossen. Das Land Sachsen-Anhalt und der Bund haben bis Ende 2011 mehr als 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bislang wurden u.a. 116 Bohrungen mit insgesamt 9.740 Bohrmetern, sowohl an Land als auch auf dem Concordiasee, niedergebracht und geophysikalisch vermessen. Die seeseitige Erkundung wurde im April 2012 abgeschlossen. Dabei sind ca. 1.500 Sedimentproben zur Bestimmung und Verifizierung bodenphysikalischer, bodenmechanischer und hydrogeologischer Parameter entnommen worden. Weiterhin sind insgesamt 163 Grundwasser-Messstellen zur Untersuchung der Grundwasserverhältnisse ausgebaut worden. Zudem dienten land- und helikoptergestütze geophysikalische Untersuchungen der weiteren Klärung zum Aufbau des Untergrundes und zur Untersuchung des Rutschungskessels. Weitere Bohrungen sind landseitig notwendig und werden bis zum Jahresende weitgehend abgeschlossen sein. Auch soll es kurzzeitige Untersuchungsarbeiten am Rande des Rutschungskessels geben. Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an der Auswertung aller Untersuchungs-Ergebnisse.

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