Neues Leben an der Meuroer Tagebaukante – Zwölf Häuser im Wohngebiet ALMA am Großräschener See

Senftenberg/Großräschen. Die Wohnsiedlung "Alma" am Großräschener See wächst weiter, informierte kürzlich die Stadt Großräschen. Die "Alma"-Siedlung mit einem potenziellen Panorama-Blick auf den noch in Flutung befindlichen Großräschener See gehört in der IBA-Stadt zu den neuen Wohnlagen. Die ersten Bewohner seien schon eingezogen. Zwölf Einfamilienhäuser stehen bereits oder sind derzeit im Bau. Die beiden Bauabschnitte an der Almastraße und der Victoriastraße sind ebenfalls fertiggestellt worden, bestätigte Großräschens Bauamtsleiterin Jutta Schulz. Im Neubaugebiet sind bereits 22 Grundstücke verkauft und drei weitere reserviert worden. Weil die Nachfrage nach dem begehrten Bauland direkt am See nicht abnehme, sei ein weiterer Bauabschnitt im Planungsverfahren der Stadt. Dieser neue Bauabschnitt soll voraussichtlich 2013 erschlossen werden. In der Siedlung wäre damit Platz für insgesamt 100 Häuser. Der Großräschener See, eines von rund 30 größeren künstlichen LMBV-Gewässern in der Lausitz hat momentan einen Wasserstand von 92,35 m NHN. Bis zum geplanten Endwasserstand zwischen 100 bis 101 m NHN muss der Bergbaufolgesee in den verbliebenen Hohlformen des Tagebaus Meuro noch um weitere acht bis neun Meter geflutet werden. In 2012 wurden bisher rund 7,8 Mio. Kubikmeter Flutungswasser eingeleitet.

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