Abgeordnete informierten sich am Restloch Wehlenteich in Lauchhammer

Lösungen für Angler vom Wehlenteich gefunden

Senftenberg/Lauchhammer. Der Lausitzer Bundestagsabgeordnete der CDU Michael Stübgen und MdL Ingo Senftleben machten am 14.08.2013 Station am Wehlenteich (Restloch 35) in Lauchhammer. Das Restloch 35 in der Mitte von Lauchhammer befindet im Eigentum der LMBV und ist mit seinem unmittelbaren Umfeld gegenwärtig für das Betreten gesperrt worden. Dies schränkt u.a. den dort aktiven Anglerverein ein, der rund 150 Mitglieder hat und auch in der Nachwuchsarbeit aktiv ist. Wie für viele andere Kippenflächen in Lauchhammer ist die LMBV im Auftrag vom Bund und Land dabei, für den Wehlenteich Sanierungskonzeptionen zu erarbeiten und genehmigungsfähig zu planen. Diese Vorplanungen werden zurzeit gemeinsam mit dem Land Brandburg, der Bergbehörde und der Kommune vertiefend erörtert. Wie LMBV-Arbeitsgruppenleiterin Kathy Sommer den Abgeordneten und Vereinsvertretern erläuterte, wird momentan als Vorzugsvariante eine dauerhaft grundwasserferne Schließung des Restloches untersucht.
Die angedachte Verfüllung hat damit mittelfristig auch Konsequenzen für die ansässigen Angler, die aus Sicherheitsgründen gegenwärtig nur noch eine eingeschränkte Betretungserlaubnis zum Gewässer haben. Vereinsvorsitzender Tupaj und Planerin Sommer  informierten, dass vor diesem Hintergrund bereits sachliche Gespräche des Anglervereins mit der Kommune und der LMBV stattgefunden haben, mit dem Ziel, ein anderes geeignetes Gewässer als Ersatzstandort für den Verein zu binden. Die Vereinsvertreter und die Abgeordneten konnten die von Sommer vorgetragenen Gründe für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen grundsätzlich nachvollziehen und zeigten sich erfreut, dass Lösungen für den Verein in Aussicht gestellt werden konnten. So gibt es gemeinsame Überlegungen von Stadt und LMBV, den nahegelegenen Kuthteich (Restloch 38) – trotz der noch erforderlichen Ufersicherungen – in die Bewirtschaftung des Vereins zu überführen und die Nutzung des Restloches 43a bei Kostebrau als Angelgewässer weiter zu prüfen. Die Abgeordneten regten an, die künftige Fläche des Wehlenteiches so zu renaturieren, das in geeigneter Weise sowohl an die Vergangenheit als industrielles Absetzbecken erinnert und diese künftig vielleicht auch für Naherholungszwecke genutzt werden kann.

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