Aktuelle Fakten rund um die Braunkohle – DEBRIV-Zahlen für 2011

Köln. Braunkohle ist der einzige heimische deutsche Energieträger, der in großen Mengen langfristig subventionsfrei zu wettbewerbsfähigen Konditionen bereitgestellt werden kann. Mit einer Fördermenge von rund 177 Mio. t in 2011 ist die Braunkohle zu rund 40 % an der Primärenergiegewinnung in Deutschland beteiligt und damit wichtigster heimischer Energieträger. Rund 60 Mio. t, dies sind rund 34 Prozent, kamen dabei aus der Lausitz. Hochwertige und im weltweiten Vergleich vorbildliche Rekultivierung ist Ausgleich für die Landinanspruchnahme durch den Bergbau. Mehr als 90 % der gesamten Gewinnung werden zur inländischen Erzeugung von Strom und Fernwärme eingesetzt. Sämtliche Kraftwerke verfügen über hochwirksame Anlagen zur Entschwefelung, Entstickung und Entstaubung der Rauchgase. Durch den Verbund von Tagebau und Kraftwerk bieten Anlagen auf Braunkohlenbasis ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit. Es gibt keine Transportrisiken. Kraftwerke auf Braunkohlenbasis erzeugten im Jahre 2011 rund 150 Milliarden Kilowattstunden Strom. Jede vierte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom basiert auf dem Einsatz der heimischen Braunkohle. In Deutschland werden rund 86.000 wettbewerbsfähige Arbeitsplätze durch Braunkohlenbergbau und -stromerzeugung gesichert. Davon waren 8.126 Beschäftigte zum Jahresende 2011 in der Lausitz. Mit rund 1.600 Ausbildungsplätzen leistet die Braunkohlenindustrie einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der jungen Generation. (Quelle: DEBRIV)

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