Arabische Gäste informieren sich über Anlagen zum Umgang mit hohem Grundwasser

Gäste aus der Al Ain City Municipality wurden von SMUL-Staatssekretär Dr. Fritz Jäckel empfangen

Dresden/Hoyerswerda. Am 7. und 8. Oktober 2013 besuchte eine hochrangige Fachdelegation der AACM aus Al Ain Abu Dhabi (UAE) gemeinsam mit Vertretern des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft Grundwasser-Objekte im Raum Hoyerswerda und Leipzig. Die Gäste der Al Ain City Municipality wurden von SMUL-Staatssekretär Dr. Fritz Jäckel und Referatsleiter Dr. Andreas Eckardt sowie in Hoyerswerda von LMBV-Projektmanager Jürgen Nagel begleitet. Das konkrete Programm wurde mit Unternehmen vorbereitet, die für die LMBV Leistungen in diesem Bereich erbracht haben. Konkret waren das Dr. Mansel vom IBGW und Dr. Daffner von der UBV.

Die Delegation aus Al Ain hat sich im Nachgang zu ihrem Besuch in Sachsen mehrfach für das interessante Besuchsprogramm bedankt. Nach Einschätzung des SMUL wurden konkrete Konzepte und funktionierende Anlagen zum Umgang mit hohem bzw. steigendem Grundwasser besichtigt, die das besondere Interesse der Gäste aus dem Emirat Abu Dhabi trafen.

Al Ain befindet sich im Emirat Abu Dhabi an der Grenze zu Oman, rund 160 Kilometer südöstlich der Stadt Abu Dhabi. Die Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate und Oman teilt die Stadt. Es wird ein hoher gärtnerischer Aufwand betrieben, um die Oasenstadt zu begrünen. Sie trägt den Beinamen „Gartenstadt des Arabischen Golfs“. Die Stadt ist sehr weitläufig angelegt und erstreckt sich über eine Grundfläche, die der von Paris entspricht. Die „Gartenstadt” am Fuße des Hajjar-Gebirges war einst ein wichtiger Knotenpunkt an der Karawanenstraße zum Sultanat Oman. Nicht nur bedeutende archäologische Stätten, sondern auch die größte Universität der Vereinigten Arabischen Emirate und das Al Ain-Museum mit einem Nachbau der Grand-Hili-Grabstätte sind in dieser fruchtbaren, von Landwirtschaft geprägten Region zu finden. (Fotos: Dr. Eckardt; SMUL)

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