Aus dem Geierswalder See kommt keine Belastung für das Wasser im Überleiter 12

Eisenbelasteter Grundwasserzustrom zum Kanalbett

Senftenberg. Das LUGV hat dem Zweckverband LSB am 4.4.2014 eine Nutzung der Schleuse im ÜL 12 vorübergehend untersagt. LMBV hat dies nachrichtlich zur Kenntnis erhalten.

Hintergrund sind von der LMBV beauftragte Messungen entsprechend Weisungen des LUGV im stehenden Wasser des Kanals nach der Schleuse in Richtung Senftenberger See. Für diesen Abschnitt ist nach Auffassung der LMBV der Zweckverband LSB zuständig.

Eine regelmäßige Spülung im Kanal entsprechend den Vorgaben des LUGV, die zu einer Verdünnung und damit einer Eisenreduzierung führen könnte, ist in 2013 regelmäßig durchgeführt worden, bis dies vom LUGV untersagt wurde.

Die LMBV hat in ihrem Verantwortungsbereich hat im angrenzenden Geierswalder See ihrerseits 2013 und 2014 durch geeignete Maßnahmen eine gute Wasserqualität sichergestellt, wie das Monitoring der LMBV nachweist (Messung in Kohlebahnausfahrt an der Schleuse: Datum 03.04.2014 pH-Wert bei 8,26; Fe ges. 0,27mg/l; Fe gelöst 0,15 mg/l). Aus dem LMBV-Gewässer, dem Geierswalder See kommt daher keine Belastung für das Wasser im Überleiter 12.

 

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