Förderverein Pfännerhall e.V./LMBV: Ausstellungseröffnung FUNDORT PFÄNNERHALL

LMBV übergibt eindrucksvollen Lentikulardruck als Leihgabe

Pfännerhall/Braunsbedra. Mit eindrucksvollen Exponaten wartet die Fossilienausstellung FUNDORT PFÄNNERHALL auf. Die feierliche Eröffnung der Dauerausstellung fand am 28. Mai im Beisein von Dr. Rainer Haselhoff,  Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt statt. Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten überreichten Vertreter der LMBV dem Förderverein der Pfännerhall einen circa 80 x 60 cm großen Lentikulardruck des Geiseltalsees. In beeindruckender Weise zeigt diese Leihgabe in 3D-Technik die verschiedenen Tiefen des Geiseltalsees auf. Dem größten künstlichen See Deutschlands. Entstanden aus dem ehemaligen Braunkohlentagebau Mücheln fasst er 423 Mio. Kubikmeter Wasser und hat eine Tiefe von 81 Metern. Das Geiseltal ist ein bekannter Fundort von Fossilien, welche oftmals durch den damaligen Braunkohleabbau zutage traten. 

Hauptattraktionen der Dauerausstellung in der Pfännerhall sind eine lebensgroße Nachbildung des sogenannten Altelefanten, der 1985 im Geiseltal gefunden wurde und eine Replik des Geiseltal-Urpferdchen, welches 1933 entdeckt wurde. Neben der Dauerausstellung erwartet die Besucher eine Sonderausstellung zum Bergbau und eine kleine Ausstellung der „Glück-Auf-Tour“. Außerdem gibt es ein Kinderlabor und viele spannende Dinge in dem alten Industriedenkmal zu entdecken. Beispielsweise können Besucher mittels Touchscreen eine  Animation erkunden, welche die Entwicklung des Geiseltals im Zeitraffer aufzeigt. Entwickelt wurde diese von Studierenden der Burg Giebichenstein. Besucher können die Ausstellung ab dem 29. Mai entdecken.

In der Vergangenheit diente die Pfännerhall den Kohlegruben samt angeschlossenen Brikettfabriken des Geiseltales als Reparaturstützpunkt. Heute ist sie ein Besucher- und Informationszentrum.

(Quelle Text: Förderverein Pfännerhall e. V.)

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