Beginn der Verfüllarbeiten im südwestlichen Innenkippenbereich Jänschwalde

Cottbus/Senftenberg. Am 16.09.2013 begannen die Verfüllarbeiten im südwestlichen Innenkippenbereich des Tagebaues Jänschwalde. Grundlage bildet dafür der zugelassene Gemeinschaftliche Betriebsplan von LMBV und VE-M „Verfüllung von Geländetieflagen und Sicherung von Böschungsbereichen im südwestlichen Innenkippenbereich des Tagebaues Jänschwalde“, zugehörig zum Abschlussbetriebsplan Depot Jänschwalde (I) und zum Abschlussbetriebsplan Tagebau Jänschwalde rückwärtige Bereiche.

Die Maßnahme wurde im Vorfeld durch LMBV und VE-M in der südlich angrenzenden Kommune vorgestellt. Über den Beginn der Maßnahme wurde im Arbeitskreis Jänschwalde des Braunkohlenausschuss am 05.09.2013 durch LMBV und VE-M ebenfalls informiert. Die Verfüllarbeiten werden voraussichtlich bis 2015 andauern.

VE-M: RDV mit Liebherr-Bagger an Kippen im Tagebau Jänschwalde geplant

Auch der gekippte Untergrund im Bereich des zukünftigen Aschedepots II soll von der Firma GMG verdichtet werden, damit nach Abschluss des Grundwasserwiederanstieges der Depotkörper dauerhaft lagestabil ist. Zwischen dem 18. und 20. September 2013 erreichte auf 25 Tiefladern das größte jemals in der Lausitz eingesetzte Gerät zur Rütteldruckverdichtung (RDV), zunächst zerlegt in mehreren Einzelteilen, seinen Einsatzort auf der Kippe des Tagebaus Jänschwalde.

Konstruiert und gebaut wurde die 650 Tonnen Stahl von der Firma Liebherr Baukrane als Typ LR 1750. Die Montage der Einzelteile wird bis Ende November die Cottbuser Firma Beutlhauser durchführen. Die Inbetriebnahme des Trägergerätes ist für Anfang Dezember dieses Jahres eingeplant. Die Vattenfall-Tochter GMB investiert insgesamt knapp 6 Millionen Euro in diese Gerätetechnik.

Dieser Super-Kran setzt neue Maßstäbe in der Sicherung unserer nachbergbaulichen Flächen. Vor allem für Flächen, die besonderen Anforderungen ausgesetzt sind und Kippenmächtigkeiten jenseits der 60 Meter Marke aufweisen, wie das künftige Aschedepot II in Nähe der Tagesanlagen des Tagebaus Jänschwalde, werden wir so ein Höchstmaß an Sicherheit erreichen. Dieses topmoderne Gerät kann wesentlich tiefere Tagebaukippen als bisher verdichten bei gleichzeitig optimaler prozessgesteuerter Überwachung“, beschreibt Ingolf Arnold, V-EM-Leiter Geotechnik die Vorteile des neuen Rütteldruckverdichtungsgerätes. Bereits seit den 1990er Jahren werden Rütteldruckverdichter verschiedener Größen im gesamten Bergbaurevier eingesetzt, auch im Auftrag der LMBV.

Unter Verwendung einer Vattenfall-Pressemeldung vom 19.09.2013 // LMBV-Symbolfoto von bereits im Einsatz befindlichen RDV-Geräten im Bereich der rückwärtigen Bereiche

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