Bergbaufolgesee Zwenkauer See schluckt bis zu 130 Kubikmeter aus der Weißen Elster

Neues Bauwerk besteht seine Bewährungsprobe

Leipzig. Das von der LMBV in Projektträgerschaft errichtete Hochwasserentlastungbauwerk bei Zitzschen bewährt sich. Am 3. Juni 2013 wurden um 4:20 Uhr die Schotten geöffnet. Anfänglich mit 50 Kubikmeter in der Sekunde, über 75 bis nunmehr am 4. Juni 2013 mit 130 Kubikmeter in der Sekunde wird die Weiße Elster im Südraum von Leipzig entlastet und die noch vorhandene Hochwasserlamelle im Restloch Zwenkau aufgefüllt. Der LMBV-Bergbaufolgesee hatte vor dem Öffnen des Wehrs noch ein zu nutzendes Volumen von rund 55 Mio. Kubikmeter.

Das Abschlagbauwerk war erst am 8. Mai 2013 vom sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich eingeweiht worden. Damals hatte er noch den Wunsch geäußert, das es möglichst nicht zum Einsatz kommen möge. Nun erfüllt es den ihm von den sächsischen Behörden zugedacht Zweck und hilft mit, die Flutwelle in der Weißen Elster vor Leipzig zu entlasten. Die Umleitung der Wassermassen der Weißen Elster in den ehemaligen Tagebau Zwenkau habe das Schlimmste in Leipzig verhindert, so ein Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) am Dienstag gegenüber den Medien.

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