Berliner Wissenschaftsjournalistin informierte sich bei der LMBV und ihren Partnern auf dem Schlabendorfer See

LMBV: Neutralisation des Schlabendorfer Sees erfolgreich vorangekommen

Senftenberg/Schlabendorf am See. Die Berliner Wissenschaftsjournalistin Maren Schibilsky informierte sich Mitte Dezember im Auftrag des Deutschlandfunks über die Wirksamkeit der Inlake-Behandlung am Restloch 14/15. Dafür standen ihr die Geschäftsführerin der BRAIN Brandenburg Innovation GmbH aus Cottbus, Marita Dittrich und LMBV-Pressesprecher Dr. Uwe Steinhuber auf dem Sanierungsschiff „Barbara“ Rede und Antwort. Der vormals eisenrote Schlabendorfer See zeigte sich im Dezember 2014 nach der anderthalbjährigen Neutralisationskampagne mit mehr als 22.000 Tonnen Weißfeinkalk wieder in strahlend grünblauem Outfit. Der Einsatz des für solche Einsätze konzipierten Katamarans „Barbara“ hat die Parameter des Bergbaufolgesees von einem anfänglichen pH-Wert von unter 3 auf rund 6,9 verbessert, wobei die Basenkapazität von 10 auf 0,2 reduziert und die Eisen- gesamt-Konzentration von rund 150 mg/l auf unter 1 mg/l reduziert werden konnten. Der Wasserkörper mit einem Volumen von rund 46 Mio. Kubikmeter wird bei der anstehenden Seezirkulation und aufgrund des eisenhaltigen Grundwasserzustroms aus angrenzenden Kippenmassiven weiterer Nachsorgearbeiten der LMBV bedürfen.

Fotos: Kalkanlieferung für Sanierungschiff am Schlabendorfer See / Interview mit der Geschäftsführerin der BRAIN Brandenburg Innovation GmbH Marita Dittrich am Liegeplatz

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