BMU: Goitzsche-Wildnis-Hüterin Dr. Heidrun Heidecke erhielt den Deutschen Naturschutzpreis 2012 in Bonn

Bonn. Für ihr Engagement für die Goitzsche-Wildnis hat Sachsen-Anhalts frühere Umweltministerin Dr. Heidrun Heidecke den Deutschen Naturschutzpreis 2012 erhalten. Der mit 10.000 Euro dotierte Ehrenpreis wurde am 29. Oktober 2012 in Bonn von Bundesumweltminister Peter Altmaier verliehen, wie das BMU informierte. Mit der Sonderauszeichnung wurde die langjährige Arbeit der 58-Jährigen für den Umweltschutz gewürdigt, wie das Bundesamt für Naturschutz mitteilte. Der Preis wird vom Bundesamt und einem Outdoor-Ausrüster vergeben. Der diesjährige „Ehrenpreis für herausragendes, langjähriges, ehrenamtliches Engagement im Naturschutz“ ging an die ehemalige Landesumweltministerin von Sachsen-Anhalt. Derzeit ist sie für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Bitterfeld tätig. Bitterfeld galt lange als dreckigster Fleck der DDR. Längst hat sich die Wildnis in vielen Bereichen des früheren Braunkohletagebau Goitzsche breitgemacht - auch dank Heidrun Heidecke. Sie setzte sich dafür ein, dass 1300 Hektar wertvolle Naturschutzflächen bei Bitterfeld von der der LMBV über eine BUND-Stiftung erworben und damit gesichert werden. Der 1991 stillgelegte Braunkohlentagebau Goitsche im Süden Sachsen-Anhalts wurde von 1999 an mit Flusswasser aus der Mulde von der LMBV geflutet. Heute umfasst die „Goitzsche“ eine dutzende Quadratkilometer große Seen- und Auenlandschaft. 
Quelle: www.deutscher-naturschutzpreis.de

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