Böschungssanierung am Hafen Braunsbedra kommt planmäßig voran

Einbau einer Drainageschicht in die Uferböschung

Leipzig/Braunsbedra. Am Ufer des Geiseltalsees unweit des künftigen Hafens Braunsbedra kommt eine Sanierungsmaßnahme der LMBV gut voran, so die Einschätzung von Dietmar Onnasch, LMBV-Abteilungsleiter Projektmanagement Sachsen-Anhalt bei einem Pressetermin mit der Lokalzeitung vor Ort. "Tatsächlich beweisen die Berge an aufgeschütteter Erde, dass ... die Böschungssanierung am Hafen von Braunsbedra in Riesenschritten vorankommt,…" heißt es dazu in der Merseburger Onlineausgabe vom 06.08.2013. Seit Juni 2013 stabilisiert die LMBV mit Hilfe beauftragter Firmen hier rund 800 Meter Böschung, die 2010 aufgrund eines Grundwasser-Staus in Mitleidenschaft gezogen worden war. Bis zu 100.000 Kubikmeter Boden müssen daher dort bewegt werden, um die Erde fast fünf Meter tief abzutragen, eine Drainageschicht einzubauen und die Böschung neu zu profilieren. Die errichtete Baustraße aus einem grobkörnigen Gestein für die Materialaustauschtransporte wird als unterste Schicht der späteren einen Meter dicken Drainageschicht genutzt. Etwa 1,5 Millionen Euro werden dafür im Rahmen der Braunkohlesanierung investiert. Diese Sanierungsmaßnahme ist eine der Voraussetzungen, um am Hafengelände die geplanten kommunalen und anderen Investitionen fortführen zu können.

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