Einbringen von Kunststoffdrains durch LMBV und Gutachter auch entlang eines Abschnittes an B 97 geplant

Geodrains zum Abbau von Porenwasserüberdrücken auf 200 Metern vorgesehen

Senftenberg/Spreetal. Drainagen sind temporäre Maßnahmen zur Erhöhung der geotechnischen Sicherheit an zu schützenden Objekten. Der Geotechnische Beirat bei der LMBV hatte 2012 die Wirksamkeit von Drainwänden und Anwendungserfahrungen bei PWD-Messungen diskutiert. Deren Wirksamkeit wurde in Versuchen nachgewiesen. Im Ergebnis der Expertendiskussionen erfolgte durch die Geschäftsführung der LMBV die Festlegung, Drainwände und PWD-Überwachungsanlagen an zu schützenden Objekten im Rahmen von Sofortmaßnahmen als zusätzliche Sicherungselemente einzusetzen.

Die fachgutachterlichen und planerischen Vorbereitungen für die Realisierung der Drainwände sind so weit vorangeschritten, dass eine erste bauliche Umsetzung mit einer Einbringungstechnologie der Kunststoffdrains mittels Mäkler bereits in 2013 bei Koblenz an der K 9207 begonnen wurde. Auch im Bereich der Geschwindigkeitsbegrenzung der B 97 südlich von Schwarze Pumpe ist das Einbringen von Geodrains geplant, voraussichtlich beginnend ab Ende November/Anfang Dezember 2013 auf einer Länge von ca. 200 Metern. Dafür sind kurzfristige halbseitige Sperrungen der Bundesstraße notwendig.

Eine Drainage mit Geodrains soll den Abbau von Porenwasserüberdrücken bewirken und auf diese Weise das Entstehen von Bodenverflüssigungen im Kippenbereich – dort neben dem Straßenkörper - verhindern.

Zurück