Erfolgreiche Revierbefahrung des LMBV-Aufsichtsrates zu Sanierungsvorhaben im Lausitzer Seenland

Senftenberg. Am 17. August 2012 fand die 66. LMBV-Aufsichtsratssitzung in Großräschen statt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates informierten sich am Vortag, am 16.08.2012, bei einer Revierbefahrung über die laufenden Aktivitäten des Sanierungsunternehmens. Erster Anlaufpunkt war dabei die Kleptna-Niederung im ehemaligen Tagebau Seese-West. Dort gab der Leiter der LMBV-Abteilung Geotechnik, Eckhard Scholz, Informationen zu bisher erfolgten Einzelbohrloch-Sprengversuchen im nördlichen Sanierungsgebiet. Gutachter Dr. Keßler  von der Firma BIUG erläuterte weitere ab Herbst 2012 geplante, sogenannte schonende Testsprengungen mit größeren Ladungen im Bereich Seese-West. Damit sollen effiziente und schonende Möglichkeiten zur weiteren Sanierung von Innenkippen ausgelotet werden. Der nächste inhaltliche Punkt der Befahrung war die bereits vorgenommene und noch weiter laufende Neutralisation des Bergbaufolge-Seewassers im Lichtenauer See. Dort gab der zuständige Ingenieur-Bereichsleiter Klaus Zschiedrich Erläuterungen zum Neutralisationsvorhaben mittels des mit Partnern von der Firma BRAIN neu entwickelten Sanierungs-Schiffes „Barbara“. Die Fahrt ging weiter zum künftigen Ilse Kanal, dem Überleiter 11 zwischen Sedlitzer und Großräschener See. Dort erläuterte Sanierungs-Bereichsleiter Manfred Kolba erläuterte die konzeptionellen Überlegungen zur Schiffbarmachung des Lausitzer Seenlandes gemeinsam mit den Zweckverbänden in Brandenburg und Sachsen.

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