LMBV: Schlitzwand-Errichten und Kippenboden-Untersuchungen am zukünftigen Harthkanal

LMBV-Baustellenschild für Dichtwandbau per Schlitzen

Probebohrpfähle geben Auskunft über Tragfähigkeit des Kippenbodens zum Sicherstellen der Standfestigkeit

Probepfahlbohrung auf Kippengrund

Leipzig. Derzeit laufen die nach vorzeitigem Baubeginn genehmigten Arbeiten der LMBV für den Einbau einer Dichtwand zwischen dem Zwenkauer See und dem Cospudener See sowie Probepfahlbohrungen als Grundlage für die weiteren Planungen für die künftige Gewässerverbindung. Im Einzelnen sind das das Herstellen einer Dichtwand und Pfahlprobebelastungen.

Herstellung der Dichtwand: Zur Verhinderung einer unzulässigen Um- und Unterströmung im Untergrund eines künftigen Bauwerks zwischen dem Zwenkauer See und dem Cospudener See wird derzeit eine Dichtwand im Bauwerksbereich hergestellt. Die Dichtwand wird mittels Schlitzwandgreifer als Einphasenschlitzwand auf einer Länge von 160 Meter mit einer Tiefe von 40 Meter parallel zum Zwenkauer See errichtet.

Auftragnehmer der aktuellen Maßnahme ist die Berger Grundbautechnik GmbH aus Berlin. Leistungszeitraum ist Ende September 2020 bis voraussichtlich Juni 2021.

Pfahlprobebelastungen: Im Bereich der zukünftigen Gewässerverbindung werden von Anfang Januar bis voraussichtlich Ende April 2021 sogenannte Probebohrpfähle hergestellt. Die Herstellung der Bohrpfähle einschließlich nachfolgender Pfahlprobebelastungen sind Maßnahmen, die aufgrund des inhomogenen Kippenbodens Erkenntnisse zur Sicherstellung der Standsicherheit der zukünftigen Bauwerke liefern sollen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weiterführenden Planungen ein, die den umfangreichen Einsatz von Bohrpfählen vorsehen. Weiterhin sollen Möglichkeiten zur Optimierung der Verfahrenstechnik bei der Herstellung der Bohrpfähle in den vorherrschenden Kippenböden gewonnen werden.

Auftragnehmer der aktuellen Maßnahme ist die Stump-Franki Spezialtiefbau GmbH aus Berlin.

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