RWK: Fachkonferenz zur „Berufs- und Studienorientierung“ im Senftenberger Revier

WiL: Mit Netzwerken Fachkräfte der Zukunft gewinnen

Schwarzheide/Cottbus. Eine Fachtagung Berufs- und Studienorientierung als gemeinsame Veranstaltung der WiL, des Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und dem Regionalen Wachstumskern Westlausitz (RWK) fand am 14.01.2016 im Kulturhaus der BASF statt. Nach interessanten Vorträgen gab es eine rege Diskussion im Podium.

Die Fachkräftesicherung gehört zu einer der wesentlichen Zukunftsaufgaben im Land Brandenburg. Darin waren sich die Teilnehmer an der Januar-Fachkonferenz „Berufs- und Studienorientierung“ einig, zu der Bildungsminister Günter Baaske, die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. (WiL) und dem RWK Westlausitz in das BASF-Kulturhaus Schwarzheide eingeladen hatten. Die Fachkräftesicherung in der Lausitz soll durch frühe Weichenstellungen in den Schulen sowie enge Netzwerke zwischen Wirtschaft, Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Lehrkräfte gelingen.

Baaske: „Für eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung in unserem Land müssen Wirtschaft, Schulen und Kommunen an einem Strang ziehen. Sie müssen den erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung und später in den Beruf als gemeinsame Aufgabe ansehen. Nur so kann Fachkräftesicherung gelingen.“

In der Themengruppe Berufsorientierung innerhalb des „WiL- Projektes Fachkräftesicherung“  ist ein Konzept der Mindestanforderungen für die Berufsorientierung ab der 7. Klasse erarbeitet worden. „Wir sehen in einer qualitativ hochwertigen und auch nachhaltig gesicherten Berufsorientierung  einen entscheidenden Hebel zur Fachkräftesicherung, vor allem für die KMU´s in der Region.“ so Dr. Tebel der stellvertretende Vorsitzende der WiL.

Die Landesregierung hat im September ihr Konzept „Übergang Schule-Beruf“ verabschiedet. Dieses wird durch die Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung, der das Kabinett Mitte Oktober zugestimmt hatte, untersetzt. Die Strategie steckt insbesondere den Handlungsrahmen für Schulen ab, um die Schülerinnen und Schüler individuell und praxisnah auf ihrem Weg der Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen. Baaske weiter: „Wir können uns nicht leisten – auch die Wirtschaft nicht – auf leistungsschwächere Jugendlichen zu verzichten, wir müssen dafür sorgen, dass auch sie ihre Perspektive in einer Ausbildung in der Region sehen!“

Fotoquelle: WiL / Bilderklärung: Abschließende Podiumsdiskussion mit Dr. Tebel (stellv. Vorsitzender WiL), Zenker (Sprecher RWK), Müller (Leiter Agentur für Arbeit Cottbus), Köckritz (Schuldirektor Oberschule Großräschen), Dr. von Ettingshausen (WiL-Projektleiter)

Die LMBV ist Mitglieder der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. / Mehr Informationen unter: www.wil-ev.de

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