Flutungszentrale Lausitz: 63 Millionen Kubikmeter für Lausitzer Bergbaufolgeseen 2012 abgenommen

Senftenberg. Die Bergbaufolgeseen in der Lausitz sind im Jahr 2012 mit rund 63 Millionen Kubikmeter Wasser geflutet worden. Aus der Spree kamen rund 40 Millionen Kubikmeter und aus der Schwarzen Elster rund 21 Millionen Kubikmeter, teilte die Flutungszentrale der LMBV  zum Jahresende mit. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft ist u.a. für die Wiedernutzbarmachung und Sanierung der vormaligen Braunkohlen-Tagebaue zuständig. Wegen eines vom Hochwasser 2010 zerstörten Bauwerkes konnten 2012 aus der Neiße nur etwa zwei Millionen Kubikmeter abgenommen werden. Der Partwitzer See an der Landesgrenze von Brandenburg und Sachsen erhielt rund 12 Millionen Kubikmeter. Neun Millionen Kubikmeter flossen in den Großräschener See in Brandenburg. Der Bärwalder See in Ostsachsen wurde zum Jahresende mit einem Kubikmeter Wasser je Sekunde aus der Spree gespeist. Der Bärwalder See hatte mit rund 35 Millionen Kubikmeter im zurückliegenden Jahr die größte Menge erhalten. Mit rund vier Millionen Kubikmeter wurde der ehemalige ostsächsische Tagebau Burghammer - künftiger Bernsteinsee - gefüllt. Im zum großen Teil in Sachsen liegenden Geierswalder See entstand ein zweiter temporärer Trenndamm. Dort soll der Wasserspiegel noch eine Zeitlang tief gehalten werden, um eine bauliche Anbindung des Sees zum künftigen Koschener Kanal zu ermöglichen. (Foto: LMBV/Rainer Weisflog 2012 - Der Bergbaufolgesee Cospuden im Leipziger Neuseenland ist bereits 1999 fertig geflutet worden)

 

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