IG BCE: Gewerkschaftsaktion für die Bergbausanierung in Bundeshauptstadt Berlin

Berlin. Am Dienstag, dem 22. März 2016, setzten über 200 IG BCE-Beschäftigte mit einer Protestaktion vor der Bund-Länder-Geschäftsstelle für die Braunkohlesanierung in der Berliner Karl-Liebknecht-Straße ein klares Signal für die Fortführung des Sanierungsbergbaus im Lausitzer und Mitteldeutschen Braunkohlerevier. Nachhaltig forderten die Beschäftigen des Bergbausanierers LMBV und Abordnungen aus anderen Betrieben die Mittel für die Beseitigung der Bergbaufolgen nicht zu kürzen. Die Demonstranten begrüßten die Gesprächsteilnehmer von Bund und Ländern auf deren Weg zum Verhandlungstisch. Im Gespräch mit den Gewerkschaftern versicherten Vertreter des Bundes und der Länder, dass sie die Bedenken und Einwände mit in die Verhandlung nehmen würden.

IG BCE Landesbezirksleiter Oliver Heinrich: „Diese Protestaktion war unser erster Schritt, um die Politik und den Bund daran zu erinnern, was Ziel der Finanzierung ist und war. Wir haben deutlich gemacht, was alles für die Menschen als Beschäftigte, Fremdfirmenmitarbeiter, aber auch als Bürger auf dem Spiel steht. Mit Blick auf den durch die Energiewende eingeleiteten Strukturwandel in der Lausitz wäre bei der Bergbausanierung ein Rückwärtsgang des Bundes verantwortungslos und katastrophal."

Quelle: Medieninformation der IG BCE Landesbezirk Nordost vom 22.03.2016

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