79. Sitzung des Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg in Cottbus – LMBV stellte Arbeitsergebnisse vor

Cottbus. Am 22.11.2012 tagte der Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg in Cottbus. Die LMBV berichtete den Ausschussmitgliedern über den Stand der Braunkohlesanierung in der brandenburgischen Lausitz. LMBV-Sanierungsbereichsleiter Manfred Kolba berichtete über Sanierungsmaßnahmen, die im Jahr 2012 umgesetzt wurde. Er gab auch einen Ausblick auf geplante Projekte im Jahr 2013. Dazu gehören beispielsweise Verdichtungsarbeiten an den gekippten Ufern des ehemaligen Tagebaus Greifenhain mittels Rütteldruckverdichtung. Einen Schwerpunkt der Sanierungsarbeiten bilden die Fortsetzung der Flutung und Ufersanierungen.  Im Sinne der Gefahrenabwehr gegen aufsteigendes  Grundwasser werden komplexe Lösungen für Schwarzheide, Altdöbern und Lübbenau vorbereitet. Einen Schwerpunkt bilden Lösungen in der Stadt Lauchhammer. Hans-Jürgen Kaiser, Leiter der Planungsabteilung Lausitz, informierte über Untersuchungen und Quellen für den Austritt von gelöstem Eisen- und Schwefelverbindungen aus Kippen, die das Gewässersystem in der Lausitz beeinflussen können. Er verwies auf gemeinsam mit den für die Fließgewässer zuständigen Landesbehörden verabredeten Studien zur Spree und deren für 2013 geplanten Auswertungen. Eine erste Abhilfe könnte über ein zusätzliches, wieder zu belebendes Absetzbecken für Eisenbestandteile, das in der ehemaligen und für den Abriss bereits vorgesehene LMBV-Grubenwassereinigungsanlage Vetsc hau entstehen. 2013 sollen die Planungen dafür vorangebracht werden, um 2014 in die Umsetzung zu kommen, sofern die notwendigen Genehmigungen dafür erwirkt werden.

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